Regeln

Das Spielfeld:

Das Spielfeld ist 13,40 m lang und 6,10 m breit (im Einzel 5,18 m). Die Oberkante des Netzes misst in der Mitte 1,52m und an den Pfosten 1,55m vom Boden aus.
Beim Einzel ist die hintere Begrenzungslinie gleichzeitig die Aufschlagslinie, beim Doppel 76cm vor der Grundlinie. Der hintere Teil des Spielfeldes wird in rechtes und linkes Aufschlagfeld geteilt.

spielfeld
Der Ball:

Der Ball ist ca. 5g schwer. Es gibt Naturfederbälle aus Gänse – oder Entenfedern sowie kostengünstigere Nylonbälle.

Digital StillCamera

Der Schläger :

Die Form des Badmintonschlägers ist mit der eines Tennisschlägers vergleichbar, ist jedoch etwas kleiner, leichter und dünner besaitet. In der einfachsten Form ist der Stahlschaft/Stahlkopf ca. 120 Gramm schwer. Gehobenere Modelle bestehen aus einem Stück und wiegen nur noch bis zu 80 Gramm.
Je härter der Rahmen, desto präziser lässt sich damit spielen. Dabei ist aber eine gute Schlagtechnik erforderlich, da bei ungenauem Treffen des Balles Vibrationen entstehen, die durch den harten Rahmen durchgeleitet werden und unter Umständen zum sog. Tennisarm führen können. Je weicher der Rahmen, desto ungenauer ist der harte Schlag, aber desto armschonender ist der Schläger bei normalem Spiel.
Zur Bespannung bieten die Hersteller unterschiedliche Varianten an Saiten an. Im Anfängerbereich werden Schläger hauptsächlich mit einfachen, aber günstigen Kunststoffsaiten bespannt. Fortgeschrittene und Profis verwenden eher die teureren Naturdarmsaiten oder mehrfach geflochtene Kunststoffsaiten, die bessere Ballkontrolle und längere Haltbarkeit bieten. Je nach Spielertyp können Badmintonschläger unterschiedlich hart bespannt werden (Zugbelastung ca. 7 – 12 kg). Wegen der ovalen Form des Schlägerkopfes werden die Längssaiten eines Schlägers meist mit 0,5 – 1 kg härter bespannt als die Quersaiten.
Zur Verbesserung des Griffs wird i. d. R. ein zusätzliches Griffband eingesetzt.

schlager

Der Aufschlag:

Das Aufschlagrecht wird durch ein Los entschieden. Üblicherweise spielt man den Ball senkrecht nach oben oder lässt ihn von der Netzkante purzeln. Die Feldseite, auf die der Federkopf zeigt, beginnt.
Der Aufschlag ist in das diagonal gegenüberliegende Aufschlagfeld zu spielen. Der Ball muss unterhalb der Taille des Spielers getroffen werden. Bei null und bei allen geraden Punktständen des Aufschlägers wird aus dem rechten Aufschlagfeld aufgeschlagen, bei ungeraden aus dem linken.
Macht der Aufschläger einen Fehler, so geht das Aufschlagrecht an den Gegner über.

Die Zählweise:

Jede Partei kann unabhängig vom Aufschlag punkten. Es werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte je Satz gespielt. Eine Partei hat einen Satz gewonnen, wenn sie als erste 21 Punkte erreicht und dabei mindestens 2 Punkte mehr als die gegnerische Partei hat. Bei 21:20 wird das Spiel solange verlängert, bis eine Partei mit 2 Punkten führt (bis maximal 30 Punkte). Ein Satzergebnis von 30:29 ist demnach möglich.
Für jeden gewonnenen Ballwechsel wird ein Punkt vergeben. Zusätzlich erhält die Partei, die den vorangegangenen Ballwechsel für sich entschieden hat, das Aufschlagsrecht.

Das Doppel und Mixed:

Gegenüber dem Einzel bestehen folgende Abweichungen:
Andere Spiel – und Aufschlagfeld – Begrenzungen (Ball muss beim Aufschlag vor der hinteren Aufschlaglinie im Feld landen).